Die Kühbacher Burschen
Wir sind die Kühbacher Burschen
Seit Generationen stehen wir für gelebte Tradition, echten Zusammenhalt und das Feiern bayerischer Kultur mit Herzblut. Der Burschenverein Kühbach e.V. ist mehr als nur ein Verein – er ist Heimatgefühl, Freundschaft und Verantwortung in Aktion.
Was 1931 als katholischer Burschenverein begann, wurde 1994 mit neuem Leben erfüllt. Seitdem gestalten wir das kulturelle Leben in Kühbach – mit Herz, mit Händen und mit Haltung.
Unser Herz schlägt für:
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das Erhalten alter Bräuche wie das Maibaumaufstellen – natürlich mit der Hand
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die Pflege der Gemeinschaft durch Veranstaltungen, Ausflüge und spontane Aktionen
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den Einsatz für unseren Ort, ob bei Festen, in der Organisation oder einfach da, wo Hilfe gebraucht wird
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die Verbindung von Tradition und Moderne, sichtbar auch in unserer Vereinsfahne, die Altes ehrt und Neues aufgreift
Wir sind politisch und konfessionell neutral, offen für alle, die unsere Werte teilen – und stolz darauf, was wir gemeinsam auf die Beine stellen.
Kühbacher Burschen e.V.
Brauchtum erhalten – Zukunft gestalten.
Unsere Fahne
Die Fahnenweihe 2012 war ein besonderes Ereignis für unseren Verein – ein Wochenende voller Gemeinschaft, Stolz und Tradition. Seitdem begleitet uns unsere Fahne bei Festen, Ausflügen und besonderen Momenten.
Die Vorderseite zeigt unser Vereinswappen mit Marktplatz, Kirche, Maibaum und Gemeindewappen – ein klares Bekenntnis zu unserer Heimat. Das Scheyrer Kreuz steht für unsere Verbundenheit mit der Region und für unfallfreie Jahre. Im Eck das bayerische Wappen: Wir sind Burschen mit Herz für Bayern – auch wenn wir offiziell „Muss-Schwaben“ sind.
Die Rückseite zeigt das traditionelle Maibaumaufstellen mit Scheren – ein Bild aus dem echten Vereinsleben. Dazu kommen das Wappen des Burschenvereins von 1932, das Symbol der „schüttelnden Hände“ für Zusammenhalt und Verzierungen aus Hopfen, Weizen und Blumen – ein Gruß an unser Brauereifest.
Unsere Fahne ist nicht nur schön – sie erzählt, wer wir sind. Und warum wir zusammenhalten.
Die Vereinssatzung
Du willst wissen, wie unser Verein aufgebaut ist, welche Ziele wir verfolgen und wie wir Entscheidungen treffen? In unserer Satzung findest du alle wichtigen Regelungen und Grundsätze. Einfach auf den Button klicken und die PDF direkt online durchlesen.
Die Chronik des Vereins
In der folgenden Timeline findest du einen kurzen Einblick in unsere Vereinsgeschichte. Wenn du mehr über besondere Highlights erfahren willst, dann schau doch auf unserer Veranstaltungsseite vorbei.
Gründung (1927–1932)
Bereits 1927 taucht eine erste Mitgliederliste auf – vermutlich das Gründungsjahr des katholischen Burschenvereins Kühbach. Schlussendlich war es dann aber der 11. November 1931 an dem sich junge Männer aus Kühbach und Umgebung im Gasthaus „Trometer“ trafen und den Katholischen Burschenverein offiziell gründeten. Unterstützt von Pfarrer Knaus, Bürgermeister Flunk und weiteren Honoratioren, zählte der Verein anfangs 37 Mitglieder aus mehreren Orten der Region. Die erste Zusammenkunft fand Anfang 1932 statt, gefolgt von Veranstaltungen wie einem Auftritt mit dem Zirkus Sarasani. Ein Höhepunkt war die feierliche Bannerweihe am 16. Mai 1932 mit Festgottesdienst, Festpredigt, Übergabe durch Bannerbraut und Festjungfrauen sowie einem geselligen Rahmenprogramm.

Vorkriegszeit (1932–1939)
1932 folgten ein Ausflug an den Starnberger See sowie Theateraufführungen. 1933 feierte der Verein Weihnachten gemeinsam mit Gästen und dem Burschenverein Peutenhausen. Noch im selben Jahr wurde eine Genehmigung für Versammlungen erteilt, jedoch 1934 wieder entzogen, was das Vereinsleben stark einschränkte. Öffentliche Aktivitäten wurden zunehmend unmöglich, besonders nach dem Weggang von Pfarrer Knaus 1936. Sein Nachfolger Pfarrer Swoboda konnte den Verein trotz Bemühungen nicht vor dem Stillstand bewahren.
Nachkriegszeit (1946–1967)
Nach dem Krieg zeigte sich der Verein 1946 erstmals wieder mit seinem Banner bei Prozessionen. Die offizielle Wiedergründung erfolgte 1951 im Gasthaus „Peterhof“ unter Leitung von Pfarrer Swoboda. Die Ziele wurden mit „Religion + Sitte“, „Beruf + Heimat“ und „Freundschaft + Frohsinn“ festgelegt. In den Folgejahren traf man sich regelmäßig im Pfarrhof, baute eine Bücherei auf und schaffte 1956 eine Tischtennisplatte an. Die letzte belegte Aktivität ist 1967 die Aufführung des Theaterstücks „Ein Lächeln für Bernadette“.
Stillstand & Übergang (1968–1993)
In den folgenden Jahrzehnten gab es zwar einzelne Versuche, durch die Pfarrei oder den Bund der Deutschen Katholischen Jugend das Burschenwesen zu beleben – ein durchgehendes Vereinsleben entwickelte sich aber nicht. Die Erinnerung an die alte Fahne und an das Brauchtum blieb jedoch erhalten und bildete später die Grundlage für die Neugründung.
Die Neugründung (1994)
1994 markiert den Neubeginn: Nachdem in Kühbach jahrzehntelang kein Maibaum mehr aufgestellt wurde, beschlossen einige junge Burschen, diesen alten Brauch wiederzubeleben. Die Begeisterung im Ort war groß – es war der sichtbare Startschuss für eine neue Ära.
Wenige Wochen später, am 6. Juli, gründeten 28 Mitglieder im Gasthof Peterhof offiziell den „Kühbacher Burschen e.V.“. Mit Satzung, Wappen und Vorstand war die Grundlage für das moderne Vereinsleben gelegt. Mit Josef Strixner als erstem Vorsitzenden nahm das Vereinsleben offiziell Fahrt auf. Noch im selben Jahr gab es die erste öffentliche Weihnachtsfeier.
Das erste Vereinsjahr (1995)
Das Jahr stand im Zeichen neuer Festivitäten: Am Rosenmontag fand ein Faschingsball im Peterhof statt, der außerordentlich gut besucht war. Im Sommer folgten Grillfeste und Vereinsabende. Bei der ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung im Oktober blickte die junge Vorstandschaft auf das Gründungsjahr zurück und stellte Pläne für die Zukunft vor.
Besonders feierlich wurde es im Dezember bei der zweiten Weihnachtsfeier: Nach einem besinnlichen Teil mit Musik und Texten zur Heiligen Nacht folgte ein heiterer Abend mit Verlosung und gemütlichem Beisammensein.
Jaudus-Feuer & Vereinsleben (1996)
Das Jahr 1996 begann mit dem traditionellen Jaudus-Feuer an der Falterbreite. Bei knisternden Flammen und guter Stimmung traf sich Jung und Alt am Ortsrand. Ende April schließlich feierten die Burschen zum erste Mal ein „Fest in den Mai“ im Stadl von Christian Oberhauser – mit Musik, guter Stimmung und vielen Besuchern.
In diesem Sommer fanden Vereinsausflüge und viele Treffen statt. Das Vereinsleben wuchs langsam, aber beständig: Faschingsbälle, Feiern und gesellige Aktionen prägten den Kalender.
Bei der Jahreshauptversammlung im Herbst zeigte sich: Der Verein wächst, und die Mitglieder sind mit Herzblut dabei. Kühbach hatte seinen Burschenverein zurück.
Der zweite Maibaum (1997)
Das Jahr 1997 stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für den zweiten Maibaum. Mit viel Einsatz stellten die Burschen am 1. Mai den Baum erneut am Marktplatz auf – ein starkes Zeichen, dass die Maibaumtradition in Kühbach nun dauerhaft zurückgekehrt war.
Neben dem Maibaum gab es zahlreiche Ausflüge, Vereinsabende, Feste und natürlich die traditionelle Weihnachtsfeier im Peterhof. Der Burschenverein war endgültig im Ortsleben angekommen.
Rosenmontagsball & der Verein (1998)
1998 begann mit einem stimmungsvollen Rosenmontagsball im Peterhof, bei dem bis spät in die Nacht gefeiert wurde. Im Laufe des Jahres folgten kleinere Ausflüge, Stammtischtreffen und Vereinsaktivitäten. Die Burschen waren inzwischen eine feste Größe und wurden regelmäßig zu Veranstaltungen anderer Vereine eingeladen.
Auch die Weihnachtsfeier im Dezember war gut besucht und bot eine vertraute Mischung aus besinnlichen Elementen und geselligem Beisammensein.
Ein starkes Signal (1999)
1999 wurde erneut ein Maibaum aufgestellt – der dritte seit der Neugründung. Der Festtag lockte viele Zuschauer auf den Marktplatz. Besonders stolz waren die Burschen auf ihre eigens erstellte Maibaum-Chronik, die an die Besucher verteilt wurde.
Ein weiterer Meilenstein war die Vereinbarung mit den Nachbarorten Ecknach, Großhausen und Unterbernbach: Künftig sollte das Maibaumaufstellen im jährlichen Wechsel stattfinden und keiner der Vereine gegenseitig den Maibaum strittig machen – ein Abkommen, das bis heute Bestand hat.
Zum Dank für die vielen Helfer gab es eine zünftige Nachfeier im Stockschützenheim mit gegrillter Sau, Freibier und bester Laune. Ein würdiger Abschluss des ersten Vereinsjahrzehnts.
Kühbacher Burschen e.V.
Brauchtum erhalten - Zukunft gestalten!
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